Ökumenischer Rat der Kirchen
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6. August 2004
Taufe: der lange Weg zur gegenseitigen Anerkennung
von Mark Woods (*)
Überall in der christlichen Welt wird die Taufe als Gebot Jesu und als grundlegender Initiationsritus für den Eintritt in seine Kirche anerkannt. Aber Theologie und Praxis der Taufe weisen in den verschiedenen christlichen Gemeinschaften große Unterschiede auf. Die verschiedenen Vorstellungen miteinander zu vereinbaren stellt eine grosse theologische Aufgabe und Herausforderung dar.
Eine junge Frau, vielleicht 18 Jahre alt, ist von klein auf in ihrer evangelischen Gemeinde zur Kirche gegangen. An einem Sonntag hält der Pastor eine sehr eindrucksvolle Predigt über die Notwendigkeit, Buße zu tun und zu glauben, und sie trifft die Entscheidung, sich taufen zu lassen. Nach ihrer Teilnahme am Taufunterricht lädt sie ihre Familie und Freunde zu einem Morgengottesdienst ein. Mit Jeans und T-Shirt bekleidet, steigt sie in das Taufbecken. Der Pastor fragt sie, ob sie ihre Sünden bereue und an Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn glaube und ob sie verspreche, ihm in der Gemeinschaft seiner Kirche treu zu dienen. Die junge Frau antwortet mit "Ja" und wird im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft.
Ein junges Paar bekommt sein erstes Kind und beide beschließen, es im Glauben ihrer Kirche zu erziehen. Sie sprechen mit dem Priester, der ihnen erklärt, was ihre Entscheidung für sie und ihr Kind bedeutet. Ein Termin wird vereinbart. Sie wählen Paten für ihre Tochter aus, und am Tauftag kleiden sie ihr Kind in ein weißes Taufkleid und bringen es zur Kirche. Die Taufgemeinschaft versammelt sich um das Taufbecken. Nachdem die Eltern und Paten ihren eigenen Glauben bekannt und das Versprechen abgegeben haben, das Kind christlich zu erziehen, wird das Kind auch hier im Namen des dreieinigen Gottes mit Wasser besprengt und in den Leib Christi aufgenommen.
Zwischen diesen zwei Taufen bestehen äußere und innere Differenzen: Die beiden Täuflinge sind auf verschiedenem Weg zum Taufbecken gelangt; für beide hat die Taufe eine unterschiedliche Bedeutung. Dem jeweiligen Ritual liegen unterschiedliche Verständnisse von Kirche, Bekehrung, Heil, christlichem Leben und den Sakramenten zugrunde. Aufgrund dieser Verschiedenheiten hegen Kirchen mitunter Misstrauen einer anderen Taufpraxis gegenüber, manchmal in dem Mass, dass sie die Taufe gegenseitig nicht anerkennen.
Aber ist das überhaupt wichtig? Diejenigen, die sich in der Kommission des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) für Glauben und Kirchenverfassung mit dem Thema beschäftigen, bejahen diese Frage mit allem Nachdruck.
Probleme und Chancen
Pfr. Dr. Peter Donald ist Pfarrer der Kirche von Schottland. "Ich glaube, dass diese Frage von entscheidender Bedeutung ist", erklärt er. Eine der wichtigsten Spaltungen in der Frage der Taufe verläuft zwischen Kirchen, die die Kindertaufe praktizieren, und denen, die die Kindertaufe als ungültig ansehen, weil die Taufe ihrer Meinung nach ein persönliches Glaubensbekenntnis voraussetzt.
Wenn also beispielsweise ein Lutheraner oder eine Katholikin einer baptistischen Kirche beitritt, dann kann es sein, dass er oder sie durch Eintauchen getauft wird - obwohl alle darin übereinstimmen, dass jeder Mensch nur einmal getauft werden kann.
Peter Donald erkennt zwar an, dass bereits viel getan worden ist, um mehr Verständnis und gegenseitige Akzeptanz zu erreichen - nicht zuletzt auch in seiner eigenen Kirche -, aber er gibt doch zu bedenken: "Vielleicht sind wir in unserer gegenseitigen Anerkennung der Taufe weit weniger fortgeschritten als wir vorgeben. Wenn wir sie wirklich anerkennen, dann hat das grosse Auswirkungen auf unser Kirchenverständnis."
Die Taufe ist nach seiner Überzeugung "grundlegend" für die ökumenischen Beziehungen. "Die römischen Katholiken und wir haben eine gemeinsame Kommission, und die Taufe steht ganz oben auf der Tagesordnung. Aber es ist nicht ganz einfach, zu einer wirklichen Übereinstimmung zu gelangen, weil dies sehr weitreichende Auswirkungen hätte."
Wie weitreichend? "Es ist zutiefst unlogisch, die Taufe anzuerkennen, aber nicht gemeinsam Abendmahl zu feiern. Sichtbare Gemeinschaft ist der heilige Gral, und dorthin gelangt man nur, wenn man zuvor die Frage der Taufe zufrieden stellend gelöst hat."
Aufgrund der großen Bedeutung dieser Frage befasst sich eines der Schlüsseldokumente auf der Tagung von Glauben und Kirchenverfassung (28. Juli - 6. August in Kuala Lumpur, Malaysia) mit dem Thema "Eine Taufe: Auf dem Weg zur gegenseitigen Anerkennung der christlichen Initiation".
Die gegenseitige Anerkennung der Taufe wirft die weiterführende Frage nach der gegenseitigen Anerkennung der Kirchen selbst auf. Diese gegenseitige Anerkennung, so heißt es in dem Dokument, basiere darauf, dass eine Seite den Status der anderen als gleichberechtigt "bejahe", statt ihr diesen Status - aus einer Position der Überlegenheit heraus - zu "gewähren". Das setzt die Achtung anderer Kirchen auf der Grundlage "gemeinsamer Überzeugungen und Wertvorstellungen" voraus.
Mit anderen Worten: die gegenseitige Anerkennung ergibt sich aus der Erkenntnis der Kirchen, dass zwischen ihnen bereits
koinonia,
Gemeinschaft, besteht. Wenn das aber der Fall ist, reicht diese Erkenntnis dann nicht aus, um zu sagen, dass die Taufe einer Kirche auch in einer anderen anzuerkennen? Ist Taufe nicht gleich Taufe?
"Nicht ganz", erklärt Fr. Jorge Scampini, ein römisch-katholischer Professor aus Argentinien. In einem Papier, das er auf der Tagung vorstellte, listete er einige Probleme auf, die sich in diesem Zusammenhang stellen. Er fragt beispielsweise danach, inwieweit man von einer Taufe sprechen könne, wenn diese in unterschiedlichen Gemeinschaften unterschiedliche Bedeutung habe. Können wir ignorieren, fragt er, was dies für die Ekklesiologie bedeutet? Und ist es möglich, die Taufe von ihrem jeweiligen theologischen Kontext in einer Gemeinschaft zu trennen?
Dennoch, so Scampini, sehe die römisch-katholische Kirche eine Taufe, die mit Wasser im Namen des dreieinigen Gottes und "mit der Absicht, das zu tun, was die Kirche tut" gespendet werde, als gültig an, unabhängig davon, in welcher Kirche sie vollzogen werde. Und dies gebe einen Anstoß zu voller Gemeinschaft zwischen den Kirchen.
Aber bei der Taufe - wie bei anderen Sakramenten - geht es nach Scampini auch um den Inhalt des Glaubens: darum, was die getaufte Person und die Kirche, die die Taufe vollzieht, tatsächlich glaubt, und darum, wie dieser Glaube gelebt wird. So gebe es zwar "Einheit aus Gnade", aber das setze nicht notwendigerweise die "wiederhergestellte sichtbare Einheit" voraus, die in der eucharistischen Gemeinschaft zum Ausdruck komme.
Aber, so schließt er, "der Weg zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe ist ein Schritt auf dem Weg zur vollen Anerkennung und Gemeinschaft".
Auch Pfr. Dr. Michael Tita von der Rumänischen Orthodoxen Kirche stimmt zu, dass die Taufe nur ein Teil des Problems sei.
"Es ist nicht allein die Anerkennung der Taufe, die zur Heiligen Kommunion führt", erklärt er. "Dies ist ein erster Schritt, der eine Etappe auf dem Weg darstellen kann. Aber worum es hier wirklich geht, ist der wachsende, tiefer werdende Glaube, der mehrere Etappen durchläuft."
Dies komme symbolhaft in der orthodoxen Tradition der Initiation in die Kirche zum Ausdruck, die aus drei Elementen bestehe: Taufe (Eintauchen im Namen der Trinität), Chrismation (Salbung mit Öl, die das Siegel des Heiligen Geistes aufdrückt) und Heilige Kommunion. "Sobald man sieben Jahre alt ist, legt man jedes Mal, wenn man zur Heiligen Kommunion geht, ein Sündenbekenntnis ab", sagt er. "Es ist ein reinigender Akt der Buße und ein Eingeständnis unserer Schuld. Das christliche Leben ist ein Prozess - wir sind immer auf dem Weg zu größerer Einheit und zu einer tieferen Beziehung mit Christus." In diesem Sinn würde ein Konvertit, der aus einer anderen Kirche zur Orthodoxie übertritt, zwar nicht getauft werden, wohl aber würde er die Chrismation empfangen, bevor er zur Kommunion zugelassen würde.
Das bedeutet, dass die Anerkennung der Taufe einer anderen Kirche nicht zugleich auch die Anerkennung ihrer Ämter oder die eucharistische Gemeinschaft bedeute. Taufe, Eucharistie, Amt - "all diese Themen müssen zueinander in Beziehung gesetzt werden", erklärt er.
Er hat keinen Zweifel, dass die gegenseitige Anerkennung ein erstrebenswertes Ziel ist. "Die Frage ist, ob dies in absehbarer Zukunft erreicht werden kann? Ich weiß es nicht und niemand weiß es, außer dem Heiligen Geist."
Wie schwierig könnte es sein?
Wenngleich die gegenseitige Anerkennung der Taufe für die ökumenische Bewegung von grundlegender Bedeutung ist und ganz oben auf der theologischen Prioritätenliste der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung steht, muss man eingestehen, dass dieses Anliegen für einige Christinnen und Christen von marginaler Bedeutung ist.
Hrangthan Chhungi gehört der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Indien an und ist Mitglied einer Gruppe jüngerer Theologinnen und Theologen, die in Kuala Lumpur anwesend sind. "In meinem Kontext hat das praktisch keine Bedeutung", sagt sie.
Inder sind nicht primär von den unterschiedlichen Theologien der verschiedenen Kirchen betroffen, sondern von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen, die diejenigen tragen müssen, die sich taufen lassen.
Das hinduistische Kastensystem hat grossen Einfluss auf die indische Gesellschaft. Das Christentum zieht vor allem die untere Kaste der Dalits an - 80 Prozent der Christen kommen aus dieser Kaste -, aber Dalits, die zum Christentum übertreten, sich taufen lassen und einen anderen Namen annehmen, verlieren die Privilegien, die ihrer Kaste gewährt werden. So kommen sie beispielsweise nicht mehr in den Genuss der von der Regierung eingeführten "positiven Diskriminierung", die ihnen Plätze in Schulen und Colleges auf Quotenbasis zusichert. "In diesem Kontext werden zwar viele zu Christen, ziehen es aber vor, sich nicht taufen zu lassen", erklärt Hrangthan Chhungi.
Für die Brahmanen der oberen Kaste sind sie Auswirkungen noch weitreichender. "Wenn sie sich taufen lassen, verlieren sie ihren gesellschaftlichen Status. Die Taufe kommt Dalits und Brahmanen gleichermaßen teuer zu stehen. In Indien und in Asien ganz allgemein leben die Menschen in sehr enger Nachbarschaft miteinander. Wenn man seine Kaste oder seinen Namen wechselt, verliert man seine Identität."
In diesem Kontext, so Hranghtan Chhungi, sei der Übertritt von einer Konfession zur anderen für die meisten indischen Kirchen und für die Gläubigen selbst kein Thema von grosser Bedeutung. Ein viel größeres Problem sei die Kastenzugehörigkeit, die das Leben der Kirchen auch heute noch präge, weil die westlichen Missionare es versäumt hätten, sich von Anfang an um dieses Problems zu kümmern.
Eine weitere Stellungnahme aus Indien kommt von Pfr. Dr. James Massey von der Kirche von Nordindien (CNI), einer vereinigten Kirche, die sich aus sechs Denominationen - eine davon die Baptisten - zusammensetzt.
Er erzählt von einem baptistischen Pfarrer der CNI, der es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, Säuglinge zu taufen, ihn aber regelmäßig in seine Kirche einlud, um dort den Ritus zu vollziehen. "Es war ein schöner Moment, wenn er, ein Baptist, in seiner Soutane neben mir stand, das Wasser in seinen Händen hielt, mit dem ich das Kind taufte. Er erkannte mich an."
Dr. Massey vertritt nachdrücklich die Meinung, dass die gegenseitige Anerkennung nicht aufgeschoben werden sollte. "Wir sollten nicht darauf warten, dass wir zu hundert Prozent übereinstimmen", sagt er. "Der Konsens muss in der gegenseitigen Achtung liegen."
"Wenn wir das hinbekommen, dann beendet das die Diskussionen in Glauben und Kirchenverfassung. Für die jüngere Generation von Geistlichen der CNI ist diese Art von Kontroverse ohne jede Bedeutung. Wir sollten auf die jüngeren Theologinnen und Theologen hören."
Auch für ein anderes Mitglied von Glauben und Kirchenverfassung stellt die Frage der Taufe kein großes Problem dar. In ihrer Antwort auf Jorge Scampinis Vortrag geht Miriam Baar Bush, eine Pastorin der Reformierten Kirche von Amerika, auf dessen Beschreibung des zweifachen "Ja" ein - das universale "Ja" des Glaubens, das in der Taufe bekräftigt wird und das uns zu Gliedern der einen Kirche Christi macht, und das "Ja", das sich zu bestimmten Konfessionen, Lehren und Traditionen bekennt.
"Könnten wir als Christen nicht wie Kinder zusammenkommen und uns primär auf Gottes 'Ja' stützen, das einfach davon ausgeht, dass Christus jeden von uns angenommen hat?", fragt sie. "Wenn Christus uns ohne eine Liste von Vorbedingungen angenommen und aufgenommen hat, wie kann es dann sein, dass wir uns nicht gegenseitig annehmen?" Sie schließt mit folgenden Worten: "Wir können anderen vertrauen, weil wir auf die Gegenwart Gottes vertrauen. Wenn wir uns in der Taufe gegenseitig akzeptieren, dann erweisen wir Gott Ehre, und wir erkennen die offenbarte Gegenwart Gottes unter uns an."
Der vor uns liegende Weg
Welche Perspektiven aus welchen Kontexten auch immer in der Diskussion um die Taufe zusammen getragen wurden - für die Teilnehmenden waren diese Schritte auf dem Weg zu einem größeren gegenseitigen Verständnis spirituell und intellektuell bereichernd.
Pfr. Neville Callam, ein baptistischer Pfarrer aus Jamaika und einer der Referenten, die Stellung zu dem überarbeiteten Dokument "Eine Taufe" bezogen haben, erklärte: "Für mich war und ist es eine befreiende Erfahrung, die Frage der Einheit der Kirche ausgehend von der Taufe und der Ekklesiologie anzugehen."
Was die Zukunft anbetrifft, so erkennt er zwar die Fortschritte an, aber er sieht dennoch enorme Hindernisse auf dem kommenden Weg. "So lange einige Gemeinschaften die Gültigkeit des Amtes anderer Kirchen in Frage stellen, werden wir diese schwerwiegenden Spaltungen nicht überwinden können. Aber wir müssen versuchen, uns ein Stück weiter vorzuwagen."
Der Ökumenische Rat der Kirchen vertritt christliche Gemeinschaften aus aller Welt. Wenn er sein Ziel sichtbarer Einheit erreichen will - mit dem Ergebnis, dass jede Kirche in den anderen Kirchen die Fülle der Gegenwart Christi und des Geistes anerkennt -, dann werden wir uns noch viele Jahre lang Stück um Stück weiter vorwagen müssen.
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Lima - Faverges - Kuala Lumpur - Porto Alegre: Meilensteine auf dem Weg
Die Diskussion der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung über die Taufe basiert auf dem Dokument "Taufe, Eucharistie und Amt", das 1982 in Lima (Peru) angenommen wurde. Wenn dieses Dokument auch eine "weitgehende Übereinstimmung" in der Frage der Taufe erkennen ließ, so war doch deutlich, dass noch weiter an diesem Thema gearbeitet werden musste.
Eine weitere Erklärung "Eine Taufe: Auf dem Weg zur gegenseitigen Anerkennung der christlichen Initiation" wurde 2001 auf einer Konsultation von Glauben und Kirchenverfassung in Faverges (Frankreich) ausgearbeitet.
Auf der Tagung in Kuala Lumpur wurde eine Überarbeitung dieses Dokuments erwogen, mit der mehrere Ziele verfolgt werden: es soll geklärt werden, was die gegenseitige Anerkennung der Taufe bedeutet und welche Implikationen sie hat, und es sollen einige der Probleme aufgezeigt werden, die der gegenseitigen Anerkennung im Wege stehen.
Das Dokument setzt sich mit biblischen Texten, dem unterschiedlichen Verständnis der Sakramente, der Taufe, der Kirche und der Kirchenmitgliedschaft auseinander und schlägt mögliche Schritte auf dem Weg nach vorne vor, einschließlich praktischer Maßnahmen, die die gegenseitige Anerkennung zum Ausdruck bringen.
Nach einer weiteren Überarbeitung unter Berücksichtigung der eingehenden Stellungnahmen wird das Dokument auf der Vollversammlung des ÖRK 2006 in Porto Alegre (Brasilien) vorgelegt werden.
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* Mark Woods
ist Redakteur der "Baptist Times" und Pastor der Baptistenkirche.
Features in Kuala Lumpur:
Obwohl der vorliegende Artikel den üblichen journalistischen Standards der Genauigkeit und Ausgewogenheit genügt, sollte er - da er sich an eine breite Öffentlichkeit richtet - weder als formeller akademischer oder theologischer Text noch als offizielle Stellungnahme der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung verstanden werden.
Die Meinungen, die in ÖRK-Features zum Ausdruck kommen, spiegeln nicht notwendigerweise die Position des ÖRK wider. Dieses Material kann mit freundlicher Genehmigung des Autors nachgedruckt werden.
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Der Ökumenische Rat der Kirchen fördert die Einheit der Christen im Glauben, Zeugnis und Dienst für eine gerechte und friedliche Welt. 1948 als ökumenische Gemeinschaft von Kirchen gegründet, gehören dem ÖRK heute mehr als 349 protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen an, die zusammen über 560 Millionen Christen in mehr als 110 Ländern repräsentieren. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche. Der Generalsekretär des ÖRK ist Pfr. Dr. Samuel Kobia, von der Methodistischen Kirche in Kenia. Hauptsitz: Genf, Schweiz.