Ökumenischer Rat der Kirchen - Nachrichten
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Zur Veröffentlichung frei: 9. November 2005


40 Jahre Zusammenarbeit
zwischen ÖRK und römisch-katholischer Kirche:
Aram I. und Kasper über Erneuerung der Ökumene im 21. Jahrhundert

Vierzig Jahre, nachdem sie sich gemeinsam auf eine ökumenische Reise begeben haben, feiern der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen (PCPCU) dieses gemeinsame Jubiläum am 17. November mit einer öffentlichen Veranstaltung im Ökumenischen Zentrum in Genf. Im Mittelpunkt der Reflexionen steht die Erneuerung der Ökumene im 21. Jahrhundert.

Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr; vorher wird eine Pressekonferenz stattfinden (siehe unten).

ÖRK-Generalsekretär Pfr. Dr. Samuel Kobia wird die Gäste und das Publikum zu dieser Veranstaltung willkommen heißen, und der Ko-Vorsitzende der Gemeinsamen Arbeitsgruppe (JWG) der römisch-katholischen Kirche und des ÖRK, Erzbischof Mario Conti, wird von der gemeinsamen Glaubensreise der beiden Gremien berichten.

Der Vorsitzende des ÖRK-Zentralausschusses, Katholikos Aram I. (Armenische Apostolische Kirche, Hl. Stuhl von Kilikien), und der Präsident des PCPCU, Walter Kardinal Kasper, sprechen anschließend über Rolle und Mandat der JWG und ihre Möglichkeiten, die Erneuerung der Ökumene im 21. Jahrhundert voranzubringen.

Aram I. wird auf die Notwendigkeit eingehen, dass die Zusammenarbeit angesichts neuer Herausforderungen von der Reflexion zur Rezeption in den Ortskirchen führen muss. Kasper wird in seiner Ansprache darlegen, welche neuen Herausforderungen in seinen Augen die römisch-katholische Kirche und der ÖRK im Interesse einer größeren Wirksamkeit gemeinsam aufgreifen sollten.

Die gemeinsame Arbeitsgruppe, die im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil 1965 gebildet wurde, ist ein beratendes Gremium, welches Formen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Trägerorganisationen initiiert, auswertet und unterhält.

Der Beitrag der JWG zur Ökumene in den kommenden Jahrzehnten wird auch im Mittelpunkt einer Konsultation stehen, die vom 18.-19. November im Ökumenischen Institut in Bossey stattfindet und an der die Exekutivgruppe sowie einige frühere Mitglieder der Arbeitsgruppe teilnehmen.

> Pressekonferenz

Vor der Veranstaltung werden Katholikos Aram I. und Kardinal Kasper auf einer Pressekonferenz auf Fragen der Medienvertreter/innen eingehen. Die Pressekonferenz beginnt um 15.00 Uhr. Interessierte Journalisten/innen wenden sich bitte vorher an das ÖRK-Medienbüro (Kontaktinformationen siehe unten).

Weitere Informationen über die Arbeit der JWG von 1999-2005 sowie über die Zusammenarbeit zwischen ÖRK-Büros/Programmen und dem PCPCU im selben Zeitraum finden Sie auf der Website des ÖRK unter:
http://wcc-coe.org/wcc/what/ecumenical/8th-jwg-g.pdf

Weitere Informationen: Juan Michel,+41 22 791 6153 +41 79 507 6363 media@wcc-coe.org


Der Ökumenische Rat der Kirchen fördert die Einheit der Christen im Glauben, Zeugnis und Dienst für eine gerechte und friedliche Welt. 1948 als ökumenische Gemeinschaft von Kirchen gegründet, gehören dem ÖRK heute mehr als 349 protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen an, die zusammen über 560 Millionen Christen in mehr als 110 Ländern repräsentieren. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche. Der Generalsekretär des ÖRK ist Pfr. Dr. Samuel Kobia, von der Methodistischen Kirche in Kenia. Hauptsitz: Genf, Schweiz.