Ökumenischer Rat der Kirchen - Nachrichten
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Zur Veröffentlichung frei: 14. Dezember 2007


Stoppt "unersättlichen Konsum" der Wenigen und konzentriert euch auf die Probleme der Vielen, fordern ökumenische Klimaschützer


Die Gesellschaften müssen darauf verzichten, "unaufhörliches Wachstum und endlose Güterproduktion zu fördern" und einem "scheinbar unersättlichen" Konsum entgegenwirken, fordert eine Erklärung, die der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) heute vor dem Plenum der hochrangigen Regierungsvertreter und -vertreterinnen auf dem UN-Klimagipfel in Bali, Indonesien, vorlegt. "Die Ärmeren sind die Leidtragenden der unverantwortlichen Verschwendung von Ressourcen und Energien und des übermäßigen Konsums der Reicheren", heißt es in der Erklärung. Deshalb seien Maßnahmen erforderlich, die darauf abzielen, "die Probleme der großen Mehrheit der heutigen Weltbevölkerung zu lösen".

Der volle Wortlaut der Erklärung "Bis hierher und nicht weiter: Handelt schnell und handelt jetzt!":
http://www.oikoumene.org/?id=5323&L=2

Mehr Informationen über die ökumenische Delegation in Bali:
http://www.oikoumene.org/de/nachrichten/news-management/a/ger/article/1722/kirchen-fordern-neues-den.html

ÖRK-Kampagne zum Klimawandel:
http://www.oikoumene.org/?id=3416&L=2

Website der UN-Klimakonferenz in Bali:
http://unfccc.int/meetings/cop_13/items/4049.php

Weitere Informationen: Juan Michel,+41 22 791 6153 +41 79 507 6363 media@wcc-coe.org


Der Ökumenische Rat der Kirchen fördert die Einheit der Christen im Glauben, Zeugnis und Dienst für eine gerechte und friedliche Welt. 1948 als ökumenische Gemeinschaft von Kirchen gegründet, gehören dem ÖRK heute mehr als 349 protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen an, die zusammen über 560 Millionen Christen in mehr als 110 Ländern repräsentieren. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche. Der Generalsekretär des ÖRK ist Pfarrer Dr. Olav Fykse Tveit, von der (lutherischen) Kirche von Norwegen. Hauptsitz: Genf, Schweiz.